Gemeinde Haßmersheim

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örtliche Wanderwege

Wandern

Wandertourismus in Deutschland boomt trotz Krise“ so oder so ähnlich lautete der Tenor zahlreicher Presseveröffentlichungen zum Thema „Wandern“. Dieses war spätestens ab Mitte der 90er Jahre aus dem „Kniebundhosenimage“ herausgewachsen, zunehmend jüngere Zielgruppen entdeckten den Spaß an dieser Form von Aktiv-Urlaub. Der Wanderurlaub hat neben der Gesundheitsprävention den enormen Vorteil, dass Deutschland zahlreiche attraktive und für diesen Freizeitsport ideale  Mittelgebirgslandschaften aufweist, die für die potentiellen Kunden „vor der Haustür“ liegen und auch bei Wochenend- oder Kurzurlauben den Aufwand der Anreise lohnen. Autoren wie Michael Andrack oder Harpe Kerkeling spiegeln hier durchaus den Zeitgeist wieder. Wandern liegt im Trend,  Wandern ist gerade in Deutschland ein Tourismuszweig mit enormem Entwicklungspotenzial, mit dieser Kurzformel könnte man die Ergebnisse zahlreicher Untersuchungen und Umfragen zu diesem Thema auf einen Nenner bringen.

Unter diesen Gesichtspunkten bietet sich das Neckartal als ideale Wanderdestination geradezu an: Naturausstattung, Fernblicke, kulturhistorischer Reichtum und lokal-typischer Esprit lassen für die potentiellen Wandergäste keine Wünsche offen.

 

Rundwanderwege ab Parkplatz Eduardshöhe

Wandertafel Standort Eduardshöhe

Haßmersheim bietet für Wanderfreunde ab Parkplatz  Eduardshöhe 4 markierte Rundwanderwege (m - p) mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden an.

Der Hohbergweg m mit einer Länge von 2,7 km, Gehzeit ca. ¾ Stunden führt zur Eduardshöhe. Von der Terrasse der Hütte hat man einen herrlichen Blick über die große Neckarschleife zwischen Neckarmühlbach und Haßmersheim, auf die ehemalige Deutschmeisterresidenz Schloss Horneck und auf das Weinstädtchen Gundelsheim.

Der Garnbergweg n mit einer Länge von 5,0 km, Gehzeit ca. 1 1/2  Stunden führt auf abwechslungsreichen Waldwegen zur Eduardshöhe und über den Garnberg.

Der Guttenbergweg o mit einer Länge von 6,7 km, Gehzeit ca. 2 ¼ Stunden führt über die Eduardshöhe nach Neckarmühlbach  zur Burg Guttenberg mit Deutscher Greifenwarte und durch das Mühlbachtal den Ameltergrundweg aufwärts zurück zum Ausgangspunkt.

Der Seerainweg p mit einer Länge von 10,0 km, Gehzeit ca.  3 Stunden, führt durch das Pfaffenloch in ein abgelegenes und idyllisches Wiesental. Von dort führt der Wanderweg den Erlenbach abwärts und verläuft dann auf einem herrlichen Panoramaweg um den Reichertsberg und über den Höhenrücken zurück zum Parkplatz.

 

 

Walderlebnispfad Eduardshöhe

Walderlebnispfad Eduardshöhe

Der Haßmersheimer Walderlebnispfad rund um die Eduardshöhe bietet insbesondere für Familien mit Kindern ein Naturerlebnis der besonderen Art.  Spielerische und spannende Vermittlung von Wissen über den Wald und seine Bewohner werden verbunden mit der Möglichkeit, Koordinationsvermögen und sportliches Können auf den verschiedenen Stationen des Aktivparcours zu erproben. Das Konzept wurde von Revierleiter Erwin Winterbauer zusammen mit <personname w:st="on">Bauhof</personname>leiter Peter Schmitt erarbeitet und in den Jahren 2009-2011 umgesetzt.

Der Walderlebnispfad  startet  am Parkplatz Eduardshöhe (Ortsausgang Haßmersheim Richtung Hüffenhardt, ca. 1,8 km links) und ist gegliedert in 5 Schwerpunkte:

1. Pirschpfad

2. Bienenpfad

3. Aktivpfad

4. Aussichtspunkt „Edihütte“

5. Grillplatz „Edihütte“

Übergreifend wurde noch eine Wandertafel „Naturpark Neckartal-Odenwald“ auf dem Parkplatz Eduardshöhe aufgestellt.

Mit dem Workcamp 2009 wurde der nicht mehr verkehrssichere Bestand im Umfeld der „Eduardshütte“ entfernt und ein Platz mit Sitzgruppe und Feuerstelle wiedererstellt.

Im umliegenden Bereich wurden ein Geschicklichkeitsparcours und ein „Baumtelefon“ aufgebaut und die Grundlagen für den Bienenpfad wurden geschaffen.

Im Mai 2011 waren 25 Azubis der Firma Audi unter Leitung von Ausbilder Hans-Peter Frey aus Haßmersheim zu Gange und bauten den „Pirschpfad“, der dazu animiert, die heimischen Waldtiere besser kennen zu lernen und zu entdecken. Im Rahmen dieser Aktion wurden stellte Hans-Peter-Frey seinen Schlepper und die Fa. Demirbas ihren Radlader kostenlos zur Verfügung.

Die realistische Bemalung der Waldtiere wurde vom ehemaligen ehem. Forstrevierleiter Manfred Henn aus  Schönbrunn durchgeführt.   

Das Workcamp 2011 gestaltete den Bienenpfad mit einen „Wildbienenhotel“, das bedrohten Insektenarten einen Lebensraum bietet und einen Holzstamm, in dem man Honigbienen bei Wabenbau beobachten kann. Es wurde ein „Aktivpfad“ angelegt, hier werden Möglichkeiten zum Weitspringen oder Balancieren geboten. Der Aussichtspunkt „Edihütte“ wurde aufbereitet und der Walderlebnispfad mir einer naturnahen Beschilderung versehen.

Die Studenten aus Asien und Europa konnten hier Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und waren in Ihrem Arbeitseifer kaum zu bremsen. Vor Ort begleitete überwiegend unser Bauhofmitarbeiter Jens Zimmermann das Projekt.

Hier war unter anderem die Herausforderung,  angehende Physiker, Pädagogen und Mediziner mit den Grundlagen des Holzbaus und Tiefbaus vertraut zu machen.  

Nach 3 Tagen waren bereits 100 t Schotter eingebaut und die ersten Schilder gefertigt!

Das Projekt „Walderlebnispfad“ wurde von 2009 bis 2011 von unserem Bauhofteam, mit der Gerätschaft des Gemeindebauhofes, in unterschiedlichster Besetzung mit Rat und Tat begleitet und unterstützt.

Die Gemeinde Haßmersheim liegt im Naturpark Neckartal-Odenwald. Die Maßnahme wurde mit Zuwendungen an Naturparke in Baden-Württemberg vom Regierungspräsidium Karlsruhe mit  50 % der Gesamtkosten gefördert.

Wir wünschen allen Nutzern viel Spaß.